Bayerisches Spitzenprofessurenprogramm Interdisziplinäre Forschung zu Energiesystemen und Materialien der Zukunft: International führender Experte Prof. Dr.-Ing. Bastian J. M. Etzold Bayerischer Spitzenprofessor an der FAU Erlangen-Nürnberg

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„Visionäre Forschung für einen schnellen Übergang in eine nachhaltige Gesellschaft mit hohem Lebensstandard“: Der anerkannte Experte für nachhaltige Verfahren zur Energiespeicherung und chemischen Produktion Prof. Dr.-Ing. Bastian J. M. Etzold wird im Rahmen der Hightech Agenda Bayern in das Bayerische Spitzenprofessurenprogramm aufgenommen. Das gab Wissenschaftsminister Markus Blume Ende Juli bekannt.

Wissenschaftsminister Markus Blume (r.) mit Prof. Dr.-Ing. Bastian J. M. Etzold in einer Seifenkiste, die als Requisit in einem Videoclip zur Hightech Agenda Bayern verwendet wurde (© Axel König/StMWK)
Wissenschaftsminister Markus Blume (r.) mit Prof. Dr.-Ing. Bastian J. M. Etzold in einer Seifenkiste, die als Requisit in einem Videoclip zur Hightech Agenda Bayern verwendet wurde (© Axel König/StMWK)

Bayern fördert mit Mitteln aus der Hightech Agenda wegweisende Energie- und Umweltforschung: Mit Prof. Dr.-Ing. Bastian J. M. Etzold forscht und lehrt ein international anerkannter Experte für nachhaltige Verfahren zur Energiespeicherung und chemischen Produktion künftig als Bayerischer Spitzenprofessor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Im Video-Interview stellt Prof. Etzold sich und seine Forschung vor.

Wissenschaftsminister Markus Blume: „Die visionäre Forschung von Professor Etzold hilft uns beim schnellen Übergang in eine nachhaltige Gesellschaft mit hohem Lebensstandard. Denn dafür benötigen wir Verfahren und Materialien für die Erzeugung, Nutzung und Speicherung erneuerbarer elektrischer Energie und zur Synthese chemischer Produkte. Für deren Erforschung und Entwicklung garantiert die FAU mit starken Forschungsschwerpunkten in den Themenfeldern Energie, Umwelt und Klima Professor Etzold als jungem wie renommiertem Wissenschaftler eine exzellente wissenschaftliche Infrastruktur. Zugleich verstärkt seine erfolgreiche Berufung die internationale Strahlkraft der FAU und zeigt die kraftvolle Hebelwirkung unseres Bayerischen Spitzenprofessurenprogramms im weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe!“

Je Spitzenprofessur bis zu fünf Millionen Euro aus der Hightech Agenda

Mit dem Spitzenprofessurenprogramm (SPP) als Teil der Hightech Agenda Bayern betreibt das bayerische Wissenschaftsministerium Forschungsförderung auf höchstem Niveau. Eine Aufnahme in das Programm an einer staatlichen bayerischen Universität ist bei einer Laufzeit von fünf Jahren neben der Personalstelle mit einem Betrag von bis zu fünf Millionen Euro dotiert. Das schafft hervorragende Rahmenbedingungen für die Spitzenforschung ausgewiesener Koryphäen aus dem In- und Ausland. In den Jahren 2021 bis 2023 sind rund 43 Millionen Euro für das Spitzenprofessurenprogramm vorgesehen.

Nähere Informationen zu Prof. Dr.-Ing. Bastian J. M. Etzold, Lehrstuhl für Power-to-X-Technologien, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)

Mit seinem Forschungsprofil an der Schnittstelle von Chemieingenieurwesen, Materialwissenschaften und Elektrochemie passt der zum 1. August berufene Prof. Etzold ausgezeichnet zu den Forschungsschwerpunkten der FAU auf den Gebieten „Neue Materialien und Prozesse“ sowie „Energiesysteme der Zukunft“.

Das Forschungskonzept seiner Professur „Power-to-X-Technologien“ am Department „Chemie- und Bioingenieurwesen“ fußt auf der ausgewiesenen und international anerkannten Expertise von Prof. Etzold für Verfahrenstechnik, elektrochemische Prozesse und Kohlenstoffmaterialien.

Forschung mit klarer Zukunftsvision

Für die drängenden wissenschaftlichen Fragestellungen zur Realisierung und Verbesserung elektrochemischer Verfahren und dem Filtern von Kohlenstoffdioxid aus der Luft und Abgasen wird auf dieser Basis eine klare Zukunftsvision entwickelt. Denn während bisher fossile Rohstoffe und Verbrennungsprozesse zur Energiebereitstellung im Energiesektor und der chemischen Industrie verwendet wurden, werden zukünftig elektrochemische Verfahren und nachhaltige Rohstoffe wie Wasser und Kohlendioxid aus der Luft in beiden Sektoren essenziell sein. Die Professur für Power-to-X-Technologien stellt sich der Herausforderung, diese neuen elektrochemischen Verfahren und das Fangen von Kohlendioxid zu entwickeln und aus der Perspektive des Chemieingenieurwesens Konzepte in technisch realisierbare und effiziente Verfahren umzusetzen.

Enge Kontakte zur Wirtschaft und hohe Drittmittelquote

Vor seiner Berufung als Bayerischer Spitzenprofessor an die FAU hatte Prof. Etzold seit 2015 den Lehrstuhl für Technische Chemie 1 an der Technischen Universität Darmstadt inne. An der FAU forschte und lehrte der 2007 an der Universität Bayreuth promovierte Wissenschaftler bereits als Juniorprofessor (2010-2015) sowie als Professor (2015) am Department „Chemie- und Bioingenieurwesen“.

Prof. Etzold ist Vizepräsident der German Carbon Society und (Co)Autor von mehr als 100 begutachteten Veröffentlichungen, teils in den renommiertesten Zeitschriften der jeweiligen Fächer. Seit 2011 hat er über elf Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben.

Zudem steht Prof. Etzold, der 2008 ein kaufmännisches Diplom in Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität in Hagen erwarb, in engem Kontakt zur Industrie und hat entlang seiner Forschungsschwerpunkte mehrere Forschungsprojekte mit namhaften Firmen etabliert. 

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